Interview mit Birte

Am Montag hatte ich ein Interview mit Birte. Schon klar: ein Interview ist in meinem Beruf nichts Außergewöhnliches. Allerdings war zur Abwechslung einmal nicht ich diejenige, welche die Fragen stellte, sondern ich war die Befragte. Das passiert mir nicht oft, um genau zu sein, ließen sich die Anlässe wohl an einer Hand abzählen.
Hannover_persoenlich_coverMeine Kollegin, die Journalistin und Übersetzerin Birte Vogel, ebenfalls Mitglied des Texttreffs, meinte, wir könnten über Kulturjournalismus reden. Sie fragt, ich antworte. Alles klar.
Birte hat das  – Achtung: Leseempfehlung! – tolle Buch Hannover persönlich mit Porträts u.a. von Margot Käßmann und Peter Shub  – ja, der Peter Shub vom Festival der Träume! – veröffentlicht, das mit dem autoren@leipzig Award 2013 (Kategorie Sachbuch, Platz 3) ausgezeichnet wurde. Sie betreibt zudem den fantastischen Blog Schreiben als Beruf, den ich allen Schreibenden nur nachdrücklich empfehlen kann.
Ich war anfangs ein bisschen nervös, schließlich will nicht alle Tage jemand von mir wissen, wie ich zu diesem Beruf gekommen bin, was mir daran Spaß macht und was nicht, worin ich meine Aufgabe sehe und so weiter. Es war ein langes Gespräch via Skype und es hat mir richtig, richtig Spaß gemacht. Birte offensichtlich auch. Insgesamt dauerte es nämlich fast drei Stunden. Zugegeben, wir haben auch ein bisschen „außertourlich“ geplaudert (wenn Frau schon mal die Gelegenheit hat), aber in Summe waren es doch mehr als 30.000 Zeichen, die Birte während des Gesprächs in den Computer getippt hat. Jetzt muss sie das Ganze noch in Form bringen und auf eine lesbare, also leserfreundliche Länge stutzen. Ich beneide sie nicht, denn das ist eine sehr mühevolle Arbeit – was muss ich auch so viel reden (schmunzel).
Bis zur Veröffentlichung des Interviews auf Birtes Blog dauert es noch ein bisschen; die Zeit überbrücken lässt sich ganz wunderbar etwa mit der Lektüre des Interviews, das sie mit der Krimiautorin Petra Busch geführt hat.

 

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