Interview mit Birte 2

Vor fast zwei Monaten hat mich meine Kollegin Birte Vogel zum Thema Kulturjournalismus interviewt (damaliger Blogeintrag hier).  Birte hatte dann die wirklich nicht einfache Aufgabe, aus über 30.000 Zeichen ein schönes, rundes Interview zu formen. Ich habe sie nicht beneidet, ich weiß, wie aufwändig es sein kann – und in den allermeisten Fällen auch ist – abzuwägen, was man streichen kann und was man streichen muss, um die Layout-Vorgaben zu erfüllen. Dabei sollten der Gesprächsfaden und die Note der Unmittelbarkeit, die das Interview als journalistische Form hat, erhalten bleiben. Ganz egal, ob es sich um ein sach-, ein meinungs- oder ein personenbezogenes Interview handelt oder um eine Mischform, für die Leserin, den Leser muss es wie aus einem Guss sein. Sie können nicht nachfragen.
Birte hat unser sehr langes Gespräch in ein wunderbares Interview gepackt (nachzulesen hier), wie ich finde.
Und es ist in wirklich toller Gesellschaft. Denn auf Birtes Blog Schreiben als Beruf gibt es nicht nur viele Informationen für Schreibende, es gibt auch eine Reihe interessanter Interviews, etwa mit der Krimi-Schriftstellerin Petra Busch, der Texterin und Bloggerin Biggi Mestmäcker oder dem Lokaljournalisten Wolf Kasse. Weitere sind schon angekündigt.
Eines mit Daniela Pucher zum Beispiel, Ghostwriterin, Autorencoach und Sachbuchautorin für Wirtschaft und Psychologie in Wien. Auf das freue ich mich ganz besonders, nicht zuletzt, weil ich Daniela persönlich kenne und sehr schätze. Wer sich schon einmal ein persönliches Bild von ihr machen will, hat diese Gelegenheit auf Texterella (hier). Dort steht auch einer von Danielas Leitsätzen. „Wenn eine Mauer zu hoch ist, um rüberzuspringen, wirf deine Mütze drüber.“ – Ich finde, das ist ein wirklich großartiges, ein stimulierendes Motto und habe es mir über den Schreibtisch gehängt.

 

2 Gedanken zu „Interview mit Birte 2

  1. Daniela

    Oh ja, diese Interviews bzw. Portraits von Birte sind wirklich toll und bieten eine geballte Ladung an Infos. Und du kannst mir glauben: Ich bin mindestens genauso gespannt auf das Interview mit mir und dem Ghostwriting 🙂 Es ist schon sehr aufregend, wenn sich Selbstbild und Fremdbild in einem Text begegnen!

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