111 Orte in Südtirol

111 Orte in Suedtirol_gruber_eickhoff_emons verlag_foto ©gurschlerHolladrio! – Schon wieder einen Monat her, dass ich mein Buch des Monats gebloggt habe. Die Zeit ist rasend schnell vergangen und ich muss gestehen, ich habe es noch nicht geschafft Faces fertigzulesen.
Viel Arbeit, wenig Zeit zum Lesen. So ist die Lage.
Trotzdem habe ich natürlich ein Buch des Monats (genau genommen hätte ich ein ganzes Regal voll). Der Stapel an neuen Büchern wächst auch weiter, obwohl ich im Moment noch nicht weiß, wann ich die alle lesen soll.
Mein Buch des Monats Mai ist ideal in der jetzigen Situation: Ich kann es nämlich häppchenweise lesen. Also echt. In der Straßenbahn oder im Bus, während ich auf jemanden warte, zwischendurch bei einem Kaffee geht sich eine Seite aus – und eine Seite lang, sind jeweils die Geschichten. 111 insgesamt. 111 Geschichten über „111 Orte in Südtirol, die man gesehen haben muss“, verfasst von der Südtiroler Schriftstellerin Sabine Gruber sowie dem Autor und Fotografen Peter Eickhoff.
Die Themenreihe „111 Orte“, die im Emons-Verlag erscheint, finde ich an sich schon genial, eine tolle Einstimmung auf eine Stadt oder eine Region, ein idealer Begleiter, wenn man kleine, feine Geschichten zu außergewöhnlichen Orten lesen will, wenn man auf der Suche nach dem Besonderen ist.
Bei Südtirol musste ich natürlich sofort zuschlagen, da komme ich schließlich her. Und ich liebe es, wenn mich jemand auf eine Entdeckungsreise durch Gebiete mitnimmt, die ich zu kennen glaube, wenn mir jemand neue, skurrile, schräge, spezielle, ungewöhnliche Blicke auf scheinbar Bekanntes eröffnet – oder Bekanntes einfach wieder in Erinnerung ruft.
„111 Orte in Südtirol, die man gesehen haben muss“ hat mich da nicht enttäuscht: Ich treffe den Seibstock in Meran, sehe den Kapuzinerwastl in Bruneck, höre den Elephant in Brixen und rieche die Palabira … Kurzum: seitenweise Genüsse! 111 Häppchen insgesamt!
Das Buch liegt in meiner Tasche und wenn ich in der Straßenbahn sitze oder im Bus, wenn ich auf jemanden warte oder einfach einmal eine Kaffeepause einlege, dann hole ich es heraus und beginne zu lesen.

Und weil ich gerade vor wenigen Tagen über den Obervinschgau geschwärmt habe, gleich ein passendes Zitat:
„Gut möglich, dass bereits im 6. Jahrhundert im Vinschgau Wein gepredigt, aber Whisky getrunken wurde. Schottische und irische Mönche christianisierten damals das Tal, und sie gelten als die Erfinder des Whiskys.“
Sabine Gruber, Peter Eickhoff: 111 Orte in Südtirol, die man gesehen haben muss. Mit zahlreichen Abb., Emons Verlag 2014 (Zitat: S. 100).

Dieser Beitrag erscheint im Rahmen der BuchBlogParade „12 Bücher in 12 Monaten“, zu der die Journalistin und Autorin Eva Maria Nielsen aufgerufen hat. Ein Mal pro Monat – und zwar immer am 12. – präsentieren die TeilnehmerInnen ihr persönliches Buch des Monats. Wer sonst noch an der Blogparade teilnimmt, ist hier zu finden.

 

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